„Ihr wirtschaftlicher Erfolg liegt uns am Herzen – durch gezielte Beratung unterstützen wir Sie beim Erreichen Ihrer Ziele."

Auf unserer Sonderseite möchten wir Sie aktuell über Maßnahmen und Angebote informieren, die Ihnen wirtschaftlich helfen können, die Corona-Krise bestmöglich zu überstehen. Wir tragen dazu alle uns zur Verfügung stehenden Informationen laufend zusammen, nach bestem Wissen und Gewissen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Unsere Kanzlei ist nach wie vor für Sie geöffnet, wir helfen Ihnen gerne weiter! Bitte kontaktieren Sie uns möglichst telefonisch oder per Mail und sehen Sie zu Ihrem und zu unserem Schutz von persönlichen Vorsprachen ab. Werfen Sie Unterlagen nach Möglichkeit nur in den Briefkasten, dieser wird mehrmals täglich geleert. Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

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Ein Schutzschild für Beschäftige und Unternehmen

Die globale Ausbreitung des Coronavirus stellt Deutschland vor beispiellose Herausforderungen. Um die Gesundheit der Bürger zu schützen, Arbeitsplätze und Unternehmen zu stützen und um unseren sozialen Zusammenhalt zu bewahren, hat die Bundesregierung Ende März 2020 ein Maßnahmenpaket von historischem Ausmaß, ein Schutzschild, auf den Weg gebracht.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen, Mitteilung vom 23.03.2020

Hier sind Maßnahmen enthalten wie Zuschüsse für Selbständige und Unternehmen mit verschiedener Beschäftigenanzahl, Zugänge zur Grundsicherung für Selbständige, Absicherung von Verdienstausfällen von Familien aufgrund von Kita- und Schulschließungen, KfW-Sonderprogramme und vieles mehr. Der gesamte Maßnahmenkatalog wurde im Eilverfahren verabschiedet.

Sehen Sie hier, wie genau der Corona-Schutzschild im Einzelnen aussieht!

Infos zu allen laufenden Einzelmaßnahmen finden Sie in den folgenden Beiträgen.

NRW-Soforthilfe 2020

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Die Website mit den elektronischen Antragsformularen wurde am Freitagnachmittag (27. März 2020) online gestellt.

Das Antragsformular sowie die wichtigsten Informationen und Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier

Wichtig ist insbesondere, die Antragsvoraussetzungen richtig zu überprüfen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Antragstellung. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-mail!

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (s. Verlinkung)
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Anerkennung für Beschäftigte in der Corona-Krise: Sonderzahlungen jetzt steuer- und sozialversicherungsfrei

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kümmern sich Tag für Tag darum, die Menschen in Deutschland zu versorgen. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie machen sie das unter erschwerten Bedingungen – sei es als Pflegekraft, an der Supermarktkasse, als Arzt im Krankenhaus oder hinter dem Lenkrad eines Lkw. Zahlreiche Arbeitgeber haben deshalb angekündigt, ihren Beschäftigten einen Bonus zahlen zu wollen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat dafür gesorgt, dass solche Zahlungen bis zu 1.500 Euro in diesem Jahr steuerfrei sind. Dafür wurden die in den Lohnsteuerrichtlinien vorgesehenen Möglichkeiten genutzt. „Wir sorgen jetzt dafür, dass Prämien zu 100 Prozent bei den Beschäftigten ankommen“, sagte Scholz.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuerfrei auszahlen oder als Sachlohn gewähren. Voraussetzung ist, dass Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Offen bleibt, welche Anforderungen an die Verknüpfung zwischen Sonderzahlung und Coronakrise zu stellen sind. Näheres wird wohl ein BMF-Schreiben regeln.

Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Quelle: BMF, Pressemitteilung vom 03.04.2020

Kurzarbeitergeld

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Die Bundesagentur informiert über ein vereinfachtes Verfahren durch die Regionaldirektion NRW.

Das Wichtigste in Kürze finden Sie hier: 

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld


Unter den unten aufgeführten links finden Sie zwei Erklär-Videos zum Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=qcYyWXkL6PY – Teil 1

https://www.youtube.com/watch?v=6C-Nq3zTWQs – Teil 2


Weitere Infos: 

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

https://www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-8a-kurzarbeitergeld_ba015385.pdf


Geändert bzw. vereinfacht hat sich das Verfahren zur Anzeige von Kurzarbeit. 

Bitte reichen Sie folgende Dokumente zur Anzeige von Kurzarbeit ein: 

  • Vollständig ausgefüllte Anzeige Kurzarbeitergeld (KUG)
  • Eine Liste mit den betroffenen Arbeitnehmer*innen
  • Eine Begründung, warum KUG beantragt wird (mehr als das Stichwort Corona)
  • Eine Aufstellung der Arbeitszeit-Konten (bestehende Überstundenkonten, gibt es Guthaben, etc.). Negativ-Anzeige erforderlich.

Am 23.04.2020 wurde beschlossen, dass das Kurzarbeitergeld befristet angehoben wird: Gestaffelt nach der Bezugsdauer soll es auf bis zu 80 Prozent und für Eltern auf bis zu 87 Prozent erhöht werden. Demnach werden ab dem vierten Monat des Kurzarbeitergeldbezugs 70 oder 77 Prozent, ab dem siebten Monat 80 oder 87 Prozent des Lohnausfalls gezahlt.

Natürlich unterstützen wir unsere Mandanten nach Möglichkeit bei der Beantragung. Mailen Sie uns oder rufen Sie uns an.

Anträge beim Finanzamt

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Steuerstundung, Herabsetzung von Vorauszahlungen:


Das Bayerische Landesamt für Steuern hat ein Formular für „Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise“ veröffentlicht. Inzwischen gibt es ein entsprechendes Formular auch von der Finanzverwaltung NRW.

Mithilfe dieses Formulars können wir schnell und einfach für unsere Mandanten die 
  • zinslose Stundung und/oder
  • eine Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages für Zwecke der GewSt-Vorauszahlungen
beantragen.

Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung des laufenden Kalenderjahres:

Die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen setzen auf Antrag die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen bis auf Null fest, um so einen Liquiditätsvorteil zu erhalten. 

Fristverlängerung für die Abgabe der Lohnsteueranmeldungen:

Weiterhin hat die Finanzverwaltung NRW veranlasst, dass die Frist zur Abgabe der Lohnsteueranmeldung März 2020 bzw. 1. Quartal 2020 vom 10. April auf den 10. Juni 2020 verschoben wird, und damit auch die Zahlungsfrist. Die Fristverlängerung setzt eine unmittelbare, nicht unerhebliche Betroffenheit des Arbeitgebers (Liquiditätsengpass) durch die Corona-Krise im Zeitpunkt der Antragstellung voraus. Der Antrag auf Fristverlängerung sollte zeitnah, spätestens bis zum 10. April 2020 (14. April 2020), gestellt werden. Je früher die Anträge im Finanzamt eingehen, umso eher ist gewährleistet, dass die Steuer nicht eingezogen wird.

Umsatzsteuer für die Gastronomie:

Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird laut Beschluss vom 23.04.2020 ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent gesenkt.

Verlust"vortrag" zur Verrechnung:

Erwartete Verluste dürfen von den Firmen mit bereits für 2019 geleisteten Steuervorauszahlungen verrechnet werden.

Weitere steuerpolitische Maßnahmen:

Einen Überblick sowie ausführliche Fragen und Antworten zu den zahlreichen  weiteren steuerlichen Maßnahmen finden Sie im FAQ "Corona" (Steuern) des BMF.

Bitte kontaktieren Sie uns per Mail, wenn wir für Sie tätig werden sollen!

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen möglich

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Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kündigt in einem Rundschreiben die erleichterte Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Einzugsstellen (= gesetzliche Krankenkassen) an, um von der Corona-Krise betroffene Unternehmen zu unterstützen.

Das Rundschreiben und weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: siehe Verlinkung

Das Sozialschutz-Paket des BMAS

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Das Gesetz für leichteren Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus (Sozialschutz-Paket) soll helfen, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern.
  • Der Zugang in die Grundsicherungssysteme wird vorübergehend erleichtert. Die Bemessung des Kinderzuschlags wird vorübergehend an die gegenwärtige Situation angepasst. Diese Maßnahmen stärken insbesondere Familien mit geringem Einkommen und Selbständige ohne oder mit nur wenigen Angestellten.
  • Es wird eine Verordnungsermächtigung ins Arbeitszeitgesetz eingefügt, um arbeitsrechtliche Ausnahmeregelungen zu erlassen, die dazu beitragen, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Gesundheitswesens und der pflegerischen Versorgung, der Daseinsvorsorge sowie die Versorgung der Bevölkerung mit existentiellen Gütern in der derzeitigen Situation der Corona-Pandemie sicherzustellen.
  • Die Hinzuverdienstgrenze in der Rentenversicherung und in der Alterssicherung der Landwirte wird gelockert. Soziale Dienstleister und Einrichtungen der Fürsorge werden im Rahmen eines besonderen Sicherstellungsauftrages durch Bund, Länder und Sozialversicherungsträger finanziell unterstützt, damit sie sich an Maßnahmen zur Bewältigung von Auswirkungen der Pandemie beteiligen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die in der Krise relevante Infrastruktur zu stärken.
Quelle: BMAS, Mitteilung vom 1. April 2020

Hilfen durch das Land NRW

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Auch das Land Nordrhein-Westfalen erhöht massiv seine Bürgschaften für große und kleine Unternehmen. Der Rahmen für Großbürgschaften werde von 900 Millionen Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Für kleine Unternehmen werde es „Expressbürgschaften“ in Höhe von bis zu 250.000 Euro binnen drei Tagen geben. Zudem will NRW bei Steuerstundungen über die Maßnahmen des Bundes hinausgehen. Auf der Homepage finden Sie weitere Informationen, Ansprechpartner, Hotlines etc.

Für NRW ist diese unten verlinkte Bürgschaftsbank zuständig, bei der Sie eine Vorabanfrage über das Finanzierungsportal stellen können. Die Bürgschaftsbank verspricht eine Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.

https://www.bb-nrw.de/de/index.html

Bundesministerium der Finanzen

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Das Bundesministerium der Finanzen hat mit einem Schreiben „Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2)“ Informationen zu Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Ausstattung mit Liquidität zu verbessern. Dazu zählen Maßnahmen wie

- die Stundung von Steuerzahlungen
- Anpassung von Vorauszahlungen

Download: BMF-Schreiben vom 19.03.2020

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020

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Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat ebenfalls eine Maßnahme für Unternehmen, die unter den § 15a der Insolvenzordnung fallen, angepasst. Diese Unternehmen, deren Geschäftsleiter bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung unverzüglich, spätestens jedoch nach 3 Wochen, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen müssen, bekommen eine Aussetzung dieser Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020. Auf diese Weise erhalten die betroffene Unternehmen, die durch die Corona-Krise bedroht werden, zusätzliche Zeit, ihre Liquidität mit möglichen staatlichen Hilfen bis dahin sicherzustellen und eine mögliche Insolvenz zu vermeiden. 

Weitere Informationen dazu unter 
www.bmjv.de/SharedDocs/Zitate/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

Unterstützung bei der Umsetzung von Homeoffice (BMWi)

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Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.

Quelle: BMWi, Pressemitteilung v. 20.3.2020 (il)

FAQ-Katalog der Bundessteuerberaterkammer

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FAQ-Katalog der Bundessteuerberaterkammer im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise

Hier finden Sie Informationen und Links zum Thema Kurzarbeit, Kurzarbeitergeld, Steuerzahlungen, Stundungen, Säumniszuschläge, Betriebsprüfungen, Arbeitsrecht und Ähnliches:

https://www.bstbk.de/downloads/FAQ-Katalog_zur_Corona-Krise.pdf

FAQ des deutschen Steuerberaterverbandes

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Auch der Deutsche Steuerberaterverband hat Informationen für Sie gebündelt zusammengestellt mit vielen nützlichen Hinweisen und Links, aufgebaut in Tabellenform:

https://www.dstv.de/download/zu-tb-031-20-de-corona-stb-infos-anhang-uebersicht

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