Auch für die Beantragung der Überbrückungshilfe II wird betroffenen Unternehmen mehr Zeit gewährt. Die eigentlich zum 31.12.2020 auslaufende Frist wurde auf den 31.01.2021 verlängert.

Detaillierte Informationen zur Antragsberechtigung und zum Bewilligungsverfahren sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) abrufbar. 

Quelle: DStV online, Meldung v. 18.11.2020 (il)

Die Wiederaufnahme des Rückmeldeverfahrens zur NRW-Soforthilfe, auch Corona-Hilfe genannt, verzögert sich weiter. Die Abrechnung soll demnach im Frühjahr 2021 erfolgen, für eine mögliche Rückzahlung besteht bis zum Herbst 2021 Zeit.

Wenn Sie noch in diesem Jahr abrechnen und (ggf. aus steuerlichen Gründen) zurückzahlen möchten, erhalten Sie Ende November eine Mail von der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, die Ihnen die Möglichkeit eröffnet, noch im laufenden Jahr abzurechnen und gegebenenfalls zu viel erhaltene Mittel zurückzuzahlen. Wer sich für diese Option entscheidet, erhält mit einem Klick Zugriff auf die sog. Berechnungshilfe sowie das Rückmelde-Formular.

Alle anderen brauchen zunächst einmal nichts weiter zu unternehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020-rueckmeldeverfahren

Durch den Lockdown light sind viele Unternehmen bestimmter Branchen massiv eingeschränkt worden. Mit Verkündung der Maßnahmen wurden Hilfen versprochen – und vorgestern wurde verkündet, wie diese Hilfen konkret aussehen und vor allem, wann sie fließen:

  • Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro
  • andere Unternehmen erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 10.000 Euro
  • die Antragstellung startet in der letzten November–Woche 2020 (voraussichtlich am 25.11.2020)
  • Erste Auszahlungen erfolgen ab Ende November 
  • Antragstellung und Auszahlung erfolgen voll elektronisch

 Quelle: Pressemitteilung vom 12.11.2020 https://www.bmwi.de/

Wir stehen in den Startlöchern, um unseren Mandanten schnell helfen zu können!

Foto: Bundesregierung

 

Die offizielle Website der Bundesregierung hat vor 2 Stunden eine Übersicht über die aktuellen Wirtschaftshilfen zur Verfügung gestellt. Ein Blick hinein lohnt sich: 

 

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010

 

 

Die Zeit drängt - Unternehmen mussten zwangsweise schließen, Einnahmen fehlen. Aus diesem Grund arbeitet die Regierung mit Hochdruck an den Details, Eckpfeilern und Auszahlungsmodalitäten der sog. November-Hilfen. Die tagesschau meldet hierzu heute:

"Details der milliardenschweren Corona-Finanzhilfen für geschlossene Betriebe stehen fest. Einnahmen aus dem Außer-Haus-Geschäft sollen Gastronomen behalten dürfen. Auch für Solo-Selbständige gibt es Erleichterungen.

Gastronomen können auf eine großzügige Regelung bei den neuen Nothilfen für geschlossene Betriebe hoffen. Einnahmen aus dem Außer-Haus-Verkauf sollen von den zugesagten Hilfen nicht abgezogen werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Pro Woche sollen etwa Restaurants bis zu 75 Prozent ihres durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes vom November 2019 erhalten.

Laut Wirtschaftsminister Peter Altmaier gibt es inzwischen eine Einigung über die Details der Hilfen. Sein Haus habe sich mit dem Finanzministerium auf ein "relativ unbürokratisches Verfahren" verständigt. Die Regierung hat eine rasche Auszahlung versprochen. Geplant ist, dass Betriebe vor Ende des Monats mindestens Abschlagzahlungen erhalten.

Etwa zehn Milliarden Euro hat der Bund für die November-Hilfen veranschlagt. Zugute kommen sollen sie privaten und öffentlichen Unternehmen, Vereinen und Einrichtungen, die wegen der neuen Corona-Beschränkungen den Geschäftsbetrieb einstellen mussten.

Auch Solo-Selbstständige sollen sie in Anspruch nehmen können. Wer zum Beispiel im Kunst- und Kulturbereich tätig ist, soll damit seinen Lebensunterhalt bestreiten können.

Ebenso können indirekt betroffene Betriebe die Hilfe beantragen. Dies soll für Unternehmen gelten, "die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze" mit geschlossenen Betrieben erzielen. Andere staatliche Zahlungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld sollen angerechnet werden.

Grenze bei 5000 Euro

Für Solo-Selbstständige plant die Bundesregierung besondere Erleichterungen im Verfahren: Sie sollen die Nothilfen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 Euro direkt beantragen können, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Unternehmen müssen dagegen einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer einschalten.

Bund und Länder hatten Ende Oktober neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Restaurants, Bars, Kneipen, Theater, Konzerthäuser oder Kinos müssen im November schließen. Restaurants dürfen nur Speisen außer Haus verkaufen, Hotels keine Touristen mehr beherbergen."

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/novemberhilfen-corona-ausser-haus-101.html

"Die Bundesregierung erweitert die Hilfsangebote in Form von Zuschüssen für Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen, die durch die am 28.10.20 für den Monat November 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Es werden kurzfristig für diese Unternehmen zusätzliche, am Umsatzausfall während des Lockdown orientierte Hilfen bereitgestellt, die die bestehenden Unterstützungsprogramme, insbesondere das Fixkosten-Zuschussprogramm der Überbrückungshilfe II, ergänzen. Die Bundesregierung arbeitet unter Hochdruck daran, die Beantragung, effiziente Bearbeitung und Auszahlung dieser neuen zusätzlichen Hilfen so schnell wie möglich durchführbar zu machen. Weitere Informationen dazu folgen.

Die neuen Hilfen werden zusätzlich zu den laufenden Überbrückungshilfen angeboten. Die von den Corona-bedingten Maßnahmen/Schließungen betroffenen Unternehmen können in jedem Fall die Überbrückungshilfe II beantragen. Das Antragsverfahren ist seit dem 21. Oktober 2020 möglich."

Hinweis der Bundesregierung vom 29.10.2020, Quelle: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html

Wir verfolgen die Entwicklung und die technische Umsetzbarkeit laufend und werden selbstverständlich sobald wie möglich für unsere Mandanten mögliche Zuschüsse beantragen.

Seit dem  gestellt werden. Die "Überbrückungshilfe II" umfasst, wie bereits berichtet, die Zeiträume September bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endet am .

Darüber hinaus wurde ein neuer FAQ zur Überbrückungshilfe II (BMWi) herausgegeben. Der Fragenkatalog erläutert wesentliche Fragen zur Handhabung der zweiten Förderphase des Bundesprogramms, richtet sich jedoch hauptsächlich an Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigten), Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte, über die nach wie vor die Anträge einzureichen sind.

Quelle: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de (BMWi online)

Wie bereits berichtet können Kleine und mittelständische Unternehmen, die  Ihren Geschäftsbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, weitere Zuschüsse als Überbrückungshilfe erhalten. Die 2. Runde der Überbrückungshilfe, die für die Monate September bis Dezember 2020 verlängert wird, soll voraussichtlich ab Mitte Oktober 2020 beantragt werden können. Erste Details hierzu hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesfinanzministerium bereits am 18.09.2020 veröffentlicht. Insbesondere wurden die Zugangsbedingungen vereinfacht und die Förderung ausgeweitet. Hier ein kurzer Überblick über die wesentlichen Änderungen:

Zielsetzung

Das Überbrückungshilfe-Programm gilt seit dem 01.06.2020 und soll branchenübergreifend Freiberufler, Soloselbständige und KMU mit Zuschüssen unterstützen, sollten sie aufgrund der Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sein. Während der ersten Antragsphase hat sich herausgestellt, dass die Zugangsvoraussetzungen von mindestens 60% im April und Mai 2020 gegenüber dem Vorjahr zu streng waren, sodass die Voraussetzungen gelockert, die Fördersätze erhöht und das Programm verlängert worden ist.

 

Antragsvoraussetzungen

Künftig ist zur Antragstellung berechtigt, wer entweder 

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April - August 2020 im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten hatte oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens durchschnittlich 30% in den Monaten April-August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatte.

 

Erhöhung der Förderung

 

Die bisherige Deckelung der Förderung von Kleinbetrieben mit maximal zehn Mitarbeitern auf höchstens 9.000€/15.000€ entfällt, sodass auch KMU eine höhere Förderung beantragen können. Darüber hinaus wurde u.a. die Personalkostenpauschale von bisher 10% der förderfähigen Kosten auf 20% erhöht. Folgende Fördersätze gelten:

  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten) 
  • 60% der Fixkosten bei mehr als 50% Umsatzeinbruch (bisher 50% der Fixkosten)
  • 40% der Fixkosten bei mehr als 30% Umsatzeinbruch (bisher wurde erst ab einem Umsatzeinbruch von 40% erstattet)

 

Nachzahlungen werden ermöglicht

Anders als bei der 1. Runde der Überbrückungshilfe soll es bei der Schlussabrechnung auch möglich sein, Nachzahlungen zu erhalten. Bisher waren nur Rückforderungen vorgesehen.

 

Sollten Sie vorab schon erste Fragen zum Antragsverfahren haben, melden Sie sich gerne bei uns!

 

(Quelle: Bundesfinanzministerium)

 

Am hat der Koalitionsausschuss beschlossen, die Laufzeit des Überbrückungshilfen-Programms für kleine und mittelständische Betriebe bis zum zu verlängern. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden. Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen. (Quellen: BStBK online, FAQ Überbrückungshilfen, BMWi online)

Anträge für die NRW-Soforthilfe 2020 konnten vom 27. März 2020 bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden. Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger sind verpflichtet, einen zu viel erhaltenen Anteil der Soforthilfe (Überkompensation) zurückzuzahlen und haben hierfür ihren Liquiditätsengpass zu ermitteln. Das Rückmeldeverfahren hierzu wurde jedoch gestoppt, weil sich die Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen haben. Am 19. August 2020 hatte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mitgeteilt, dass Nordrhein-Westfalen sich beim Bund erfolgreich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei der NRW-Soforthilfe 2020 eingesetzt hat. Die Verbesserungen im Überblick:

  • Personalkosten sind von den Einnahmen absetzbar, soweit diese nicht durch das Kurzarbeitergeld gedeckt werden
  • Gestundete Zahlungen, wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die innerhalb des Förderzeitraums angefallen wären, können nun ebenfalls angerechnet werden.
  • Mehr Flexibilität beim Zuflussprinzip: Die Unternehmen erhalten nun die Option, bei Einnahmen innerhalb des Förderzeitraums auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen, statt auf den Zahlungsfluss (Wahlrecht).
  • Hohe einmalige Zahlungseingänge im Förderzeitraum, die sich auf ein ganzes, zurückliegendes Jahr beziehen, können nun anteilig angesetzt werden.

 

Die genaue Ausgestaltung dieser Punkte wird derzeit noch zwischen dem Bund und den Ländern besprochen. Wir gehen davon aus, dass die betroffenen Unternehmen erneut angeschrieben werden, sobald die genaue Ausgestaltung vorliegt. (Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW)

Um von der Corona-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen, haben Land und Bund mit der NRW-Soforthilfe 2020 insgesamt 4,5 Milliarden Euro Zuschüsse ausgezahlt. Mit dem Ende des Förderzeitraums hat das Land ab Anfang Juli gemäß den Bundesvorgaben das angekündigte Abrechnungsverfahren gestartet und bislang rund 100.000 der insgesamt 426.000 Hilfeempfänger um Rückmeldung ihres Finanzierungsengpasses gebeten. Dabei haben sich einige der Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen. Der Bund hat nun allen Ländern die Möglichkeit eröffnet, zum Abrechnungsverfahren eine Stellungnahme abzugeben. Um Forderungen nach einem geänderten Rückmeldeverfahren gerecht zu werden, hat Nordrhein-Westfalen dem Bund offene Punkte mitgeteilt und hält das Rückmeldeverfahren bis zur Klärung dieser Fragen an.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Das erfolgreiche Soforthilfeprogramm hat vielen Betrieben in Nordrhein-Westfalen schnell geholfen. Die mit dem Bund verabredete Abrechnung fällt nun in eine Zeit, in der die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin spürbar sind. Wir nehmen die an uns herangetragenen Sorgen der Unternehmerinnen und Unternehmer sehr ernst und sind in Gesprächen mit dem Bund, um Verbesserungen zu erreichen. Als besonders belastend wirken sich für eine Reihe von Betrieben die Personalkosten aus, die nicht vom Kurzarbeitergeld abgedeckt werden, wie auch die Abrechnung von gestundeten Zahlungen. Diese und andere Fragen haben wir dem Bund übermittelt und warten nun die weiteren Klärungen ab.“

(Quelle zu zitiertem Artikel: Pressemitteilung Landesregierung NRW vom 14. Juli 2020)

Auch die drei NRW-Steuerberaterkammern haben das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in NRW, das die Kammern sehr spät über seine Planung informiert hat, ausdrücklich und unmittelbar auf die möglichen rechtlichen und tatsächlichen Unzulänglichkeiten des bis dato umgesetzten Verfahrens hingewiesen und werden das unter Berücksichtigung der vielfältigen Eingaben der Kammer-Mitglieder erneut vortragen.

Beispielsweise hätte die Höhe von Umsatzeinbrüchen keine Relevanz mehr, obwohl das in einer Nebenbestimmung der erteilten Bescheide vorgesehen ist. Gerade die Umsatzeinbrüche waren die Grundlage vieler Inanspruchnahmen. Ferner lässt die vorgegebene Ermittlung der Liquidität relevante aufwandswirksame Zahlungen außer Betracht, die in vielen Unternehmen entscheidende Ursache ihrer Liquiditätsbeeinträchtigung waren. Soweit die Berücksichtigung von Personalkosten bei der Liquiditätsermittlung ausgeschlossen ist, erreichten die Steuerberaterkammern viele Hinweise auf dadurch erforderliche Rückzahlungen in Fällen tatsächlicher Hilfsbedürftigkeit. Ferner schließen Antragstellungen im April oder im Mai 2020 es aus, dass gerade in den jeweiligen Vormonaten eingetretene, gravierende Liquiditätsbelastungen berücksichtigt werden können. Das bisher eingerichtete Online-Abrechnungsverfahren resultiert aus einem Runderlass vom 31.05.2020, der rückwirkend ab dem 27.03.2020 auch für zuvor erteilte Bewilligungsbescheide gelten soll.

Hierüber hat die Steuerberaterkammer uns am 16.07.2020 per Email informiert. Wie sich das Verfahren weiter entwickeln wird, bleibt nun abzuwarten.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.


 

 

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Beantragung?

Voraussetzung ist eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie. Das wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Der Antragsteller darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.

Wie hoch ist die Förderung und was wird gefördert?

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten. Die Förderung betriftt die Monate Juni, Juli und August 2020. Die Überbrückungshilfe gewährt in diesem Zeitraum einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von:

  • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 50 Prozent bei Einbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent bei Einbruch zwischen 40 und unter 50 Prozent

Liegt der Umsatz in einem Fördermonat bei wenigstens 60 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat.

Zudem gilt:

  • Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 15.000 Euro für drei Monate.
  • In begründeten Ausnahmefällen – Kleinunternehmen mit sehr hohen Fixkosten – können diese Höchstbeträge überschritten werden.
Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten gemäß der folgenden Liste:
  1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen.
  2. Weitere Mietkosten
  3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen
  7. Grundsteuern
  8. Betriebliche Lizenzgebühren
  9. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben
  10. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen.
  11. Kosten für Auszubildende
  12. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 % der Fixkosten der Ziffern 1 bis 10 gefördert.

Reisebüros
Inhaber von Reisebüros können außerdem Provisionen ansetzen, die sie den Reiseveranstaltern aufgrund Corona-bedingter Stornierungen zurückgezahlt haben.

Die Fixkosten der Ziffern 1 bis 9 müssen vor dem 1. März 2020 begründet worden sein.

Nicht gefördert werden:

  • Lebenshaltungskosten/Unternehmerlohn
  • Kosten für Privaträume

Wie laufen die Antragstellung und die Abrechnung ab?

Es handelt sich um ein digitales, zweistufiges Antragsverfahren durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder.

  • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten,
  • Stufe 2: nachträglicher Nachweis - nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt.

Die Richtlinien, Vollzugshinweise, Antragsformulare und FAQ etc. werden derzeit erarbeitet. Eine Antragstellung ist noch nicht möglich. Wir bleiben aber für Sie dran!

Quelle: Bundesregierung, Mitteilung vom 12.06.2020

Die Umsatzsteuersenkung zum 01.07.2020 stellt die Unternehmerpraxis vor erheblichen bürokratischen Aufwand. Viele Einzelfragen sind zu klären, zum Beispiel

  • Was ist maßgebend, Rechnungsstellung/Leistungserbringung/Auftragserteilung/Zahlungsfluss?
  • Wie gehe ich mit Gutscheinen um?
  • Brauche ich neue Rechnungen von meinem Vermieter, meiner Leasinggesellschaft?
  • Was geschieht mit Anzahlungen, wenn die Fertigstellung erst in der Zeit mit 16% Umsatzsteuer erfolgt?
  • Wie sind Hotelrechnungen korrekt ausgestellt - bei Übernachtung mit Frühstück?
  • Und was ist mit Restaurantrechnungen, wenn Essen und Getränke berechnet werden?
  • Muss ich als Unternehmer die Senkung der Umsatzsteuer an die Endkunden weitergeben oder kann ich?

Aus diesem Grund haben wir unsere Mandanten schon letzte Woche mit einem ausführlichen Rundschreiben informiert und bieten seit dieser Woche auch zwei Erklärvideos zu diesem Thema an, die unsere Mandanten per Mail von uns erhalten können. Hierin wird in verständlichen, praxisnahen Worten erläutert, wie Sie in welchen Fällen steuerlich korrekt vorgehen.

Mailen Sie uns, wenn Sie diese Videos erhalten möchten. So können Sie jederzeit und wiederholt nachschauen, wie Sie vorgehen können.

Viel Spaß damit!

Angesichts der Corona-Krise hat sich die Regierung am  auf ein umfangreiches Konjunkturprogramm geeinigt. Die vereinbarten Maßnahmen haben ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Kernpunkte sind die Senkung der Mehrwertsteuer sowie Entlastungen für Familien, Wirtschaft und Kommunen.

Folgende Maßnahmen sind u.a. aus steuerlicher Sicht geplant:

  • Absenkung der Umsatzsteuer: Der Umsatzsteuersatz soll vom 1. Juli an bis zum  von 19 % auf 16 % und der ermäßigte Satz von 7 % auf 5 % gesenkt werden.

  • Steuerlicher Verlustrücktrag:  Für die Jahre 2020 und 2021 soll dieser auf maximal 5 Mio. Euro bzw. 10 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) erweitert werden. Beispielsweise über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage soll dieser Rücktrag unmittelbar finanzwirksam in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden. Spätestens bis zum Ende des Jahres 2022 soll dann die Auflösung der Rücklage erfolgen.

  • Kinderbonus für Familien: Eltern sollen einmalig pro Kind 300 Euro erhalten. Für Alleinerziehende werden die Freibeträge verdoppelt.

  • Entlastung bei den Stromkosten: Die EEG-Umlage soll ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.

  • Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer: Diese soll auf den 26. des Folgemonats verschoben werden.
  • Degressive AfA: Als steuerlicher Investitionsanreiz soll eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt werden.

Die Eckpunkte des Konjunkturpaketes sind u.a. auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums veröffentlicht.

Quelle: Bundesregierung  und BMF

Das Land NRW hatte mit Soforthilfen schnell und unbürokratisch geholfen, siehe auch unsere Corona-Sonderseite. Aber neben den Anspruchsvoraussetzungen, die zu erfüllen waren, ist nun im Nachgang eine mögliche "Überkompensation" zu beachten. Da die Höhe nicht individuell im Voraus eingestuft werden konnte, ist nach Ablauf von drei Monaten (Antragsmonat und die beiden Folgemonate) zu prüfen, ob das Unternehmen einen höheren Zuschuss erhalten hat, als es für die Kosten benötigte. Sollte dem so sein, muss es diesen Differenzbetrag aus eigener Initiative zurückzahlen.

Wir zitieren hier noch einmal die entsprechenden Hinweise der NRW-Soforthilfe-Seite (Stand heute) mit der Bitte um Beachtung aufgrund der hohen Brisanz und der daraus resultierenden Folgewirkungen:

•  Wird geprüft, ob dem Antragsteller die Hilfe auch wirklich zugestanden hat und wenn nein, muss die Hilfe dann ggfs. zurückgezahlt werden?
Der Antragsteller versichert im Formular, dass er alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsge­treu gemacht hat. Falsche Angaben, die zu einer unberechtigten Inanspruchnahme der Leistung führen, sind Subventionsbetrug. Die Leistung muss dann nicht nur zurückgeführt werden, es kann dann zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommen. Der Antragsteller ist gehalten, den Zuschuss in seiner Steuererklärung für 2020 aufzunehmen. Da dem Antrag die Steuernummer bzw. die Steuer-ID beizufügen ist, hat das Finanzamt die Möglichkeit, die Plausibilität der Inanspruchnahme im Nachhinein zu überprüfen.
Der Zuschuss wird als sogenannte Billigkeitsleistung ausgezahlt. Auch im Falle einer Überkompensation (z.B. durch andere Fördermaßnahmen) muss die erhaltene Soforthilfe zurückgezahlt werden. Stellt sich am Ende der Bezugszeit von drei Monaten heraus, dass der Antragsberechtigte mehr erhalten hat, als ihm zusteht, ist das überschüssige Geld zurück zu zahlen. Hilfestellung bei der Berechnung einer solchen Überkompensation bietet ein Vordruck, den alle Zuschussempfänger in einem gesonderten Schreiben (inkl. Ausfüll-Anleitung) rechtzeitig erhalten.


•  Muss nachgewiesen werden, wofür der Zuschuss eingesetzt wird?
Am Ende des Bewilligungszeitraums werden alle Soforthilfeempfänger angeschrieben und gebeten, zu überprüfen, ob eine Überkompensation vorgelegen hat. Der Nachweis der Verwendung der Soforthilfe erfolgt unter Zuhilfenahme eines Vordrucks, den alle Zuschussempfänger in einem gesonderten Schreiben (inkl. Ausfüll-Anleitung) rechtzeitig erhalten. Dazugehörige Unterlagen sind 10 Jahre lang aufzubewahren.

•  Wie ist eine Überkompensation definiert und was passiert in diesem Fall?
Eine Überkompensation entsteht dann, wenn der Antragsteller mehr Zuwendungen erhält, als sein tatsächlich eingetretener Schaden – also insbesondere der durch die Corona-Krise eingetretene Umsatzausfall abzüglich eventuell eingesparter Kosten (z.B. Mietminderung) ist. Eine Überkompensation ist nach der dreimonatigen Förderphase zurückzuerstatten.

 

Ebenfalls neu für NRW: Pauschaler Ansatz für Kosten der Lebenshaltung möglich

Folgende Frage ist in den letzten Wochen laut geworden, da sich Bund und Länder hinsichtlich der Mittelverwendung zunächst nicht einig waren: Dürfen auch Kosten der privaten Lebenshaltung (also Privatentnahmen) aus den Zuschüssen bezahlt werden, z.B. auch ein Unternehmerlohn?

Für NRW gilt jetzt: Solo-Selbständige bzw. Einzelunternehmer dürfen für die Monate März und April je € 1.000 pauschal für Ihre Lebenshaltungskosten im Verwendungsnachweis-Formular ansetzen, wenn sie den Soforthilfe-Antrag im März oder April gestellt haben. Ab Mai ist jedoch bei Liquiditätsengpässen die Grundsicherung bei der Bundesagentur für Arbeit zu beantragen!

Erwerbstätige Eltern, die aufgrund von Kita- und Schulschließungen ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, leiden unter einer Doppelbelastung. Um sie in der Corona-Pandemie weiterhin zu unterstützen, hat die Bundesregierung die geltende Lohnfortzahlung verlängert.

Eltern, die aufgrund der Corona-Pandemie mit gleichzeitiger Kinderbetreuung und Berufsausübung unter einer Doppelbelastung leiden, erhalten weiterhin Unterstützung. Die bereits geltende Lohnfortzahlung bei Kita- und Schulschließung wird von sechs auf zehn Wochen verlängert. Das hat das Kabinett beschlossen.

Der Anspruch setzt voraus, dass Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, behindert oder auf Hilfe angewiesen sind, mangels anderer zumutbarer Betreuungsmöglichkeit von den Eltern selbst betreut werden. Ersetzt werden 67 Prozent des Verdienstausfalls (bis maximal 2.016 Euro monatlich).

Quelle: Bundesregierung, Mitteilung vom 20.05.2020

Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Nachteile beim Elterngeld erleiden müssen. Der Bundesrat hat hierzu am 15. Mai 2020 einen entsprechende Gesetzesbeschluss des Bundestages gebilligt, der folgende Erleichterungen enthält:

Aufschub der Elterngeldmonate

Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, dürfen ihre Elterngeldmonate aufschieben. Sie müssen sie also nicht bis zum 14. Lebensmonat des Kindes genommen haben.

Monate mit geringerem Verdienst werden nicht berücksichtigt

Das Gesetz ermöglicht, dass sich die Höhe des Elterngeldes nicht reduziert, wenn Eltern aufgrund der Corona-Krise ein geringeres Einkommen erhalten, sei es durch Freistellung zur Kinderbetreuung, Kurzarbeitergeld oder gar Arbeitslosigkeit. Hierfür wird die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld vorübergehend geändert: Monate, in denen der Verdienst wegen der Krise geringer als sonst ausfällt, werden aufgrund eines so genannten Ausklammerungstatbestands nicht mitgerechnet. Normalerweise bestimmt sich die Höhe des Elterngeldes anhand des durchschnittlichen Nettoeinkommens der 12 Monate vor der Geburt.

Lockerungen beim Partnerschaftsbonus

Desweiteren gibt es Lockerungen beim Partnerschaftsbonus: Können Mütter und Väter wegen der Krise ihre eigentlichen Arbeitszeiten nicht einhalten, verlieren sie dennoch nicht ihren Anspruch auf den Partnerschaftsbonus.

Gesetzgebung im Schnellverfahren mit Rückwirkung

Der Bundestag hatte das Gesetz am 7. Mai beschlossen. Nach der fristverkürzten Behandlung durch den Bundesrat wird es nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt. Anschließend kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten.

 

Quelle: Bundesrat, Mitteilung vom 15.05.2020

Wir sind für Sie da! Ab morgen sind auch wieder persönliche Termine in der Kanzlei möglich. Dank unseres großen Besprechungsraumes ist es uns möglich, unsere Mandanten wie gewohnt persönlich zu empfangen. So können Besprechungen, Beratungen und Planungen von Angesicht zu Angesicht ganz persönlich und vertrauensvoll stattfinden, in gewohnt ruhiger und vertraulicher Atmosphäre.

Seit dem 1.1.2020 fördert der Staat energetische Baumaßnahmen an selbstgenutzten eigenen Wohngebäuden mit einem Steuerbonus.

Gefördert werden:
•    Die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
•    Die Erneuerung von Fenstern, Außentüren und Heizungsanlagen
•    Die Erneuerung/ der Einbau einer Lüftungsanlage
•    Der Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
•    Die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, die älter als zwei Jahre sind


Umfang der Förderung:
Pro Objekt beträgt die Steuerermäßigung maximal 40.000 EUR; der Steuergesetzgeber sieht für den Abzug dabei folgende zeitliche Staffelung vor:

Veranlagungszeitraum   abzugsfähig sind  Maximale Steuerermäßigung
Jahr des Abschlusses der Baumaßnahme 7 % der Aufwendungen 14.000 EUR
1. Folgejahr 7 % der Aufwendungen 14.000 EUR
2. Folgejahr 6 % der Aufwendungen 12.000 EUR

Anders als beim Steuerbonus für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen umfasst die Förderung nicht nur die Lohnkosten, sondern auch die Materialkosten. Der neue Steuerbonus gilt für Baumaßnahmen, die nach dem 31.12.2019 begonnen haben und vor dem 1.1.2030 abgeschlossen sind.


Voraussetzungen sind:

  • das Gebäude ist bei Durchführung der Baumaßnahme älter als zehn Jahre
  • das Gebäude wird ausschließlich selbst bewohnt (vermietete Immobilien scheiden also aus), der Selbstnutzung gleichgestellt werden lediglich Fälle, in denen Teile des selbst genutzten Wohnraums unentgeltlich an Dritte (zu Wohnzwecken) überlassen werden
  • die Baumaßnahme wird von einem anerkannten Fachunternehmen unter Beachtung von energetischen Mindestanforderungen ausgeführt
  • die Rechnung ist in deutscher Sprache ausgestellt, aus der die förderfähigen Maßnahmen, die Arbeitsleistung und die Adresse des begünstigten Objekts ersichtlich sind
  • die Zahlung muss zudem auf das Konto des Leistungserbringers erfolgen (keine Barzahlung)
  • es wird bei der Einkommensteuererklärung eine Bescheinigung des Fachunternehmens über die Baumaßnahme vorgelegt, die nach amtlich vorgeschriebenem Muster erstellt ist, das BMF hat diese Bescheinigung am 31.03.2020 veröffentlicht

Ein weiteres Maßnahmen-Paket im Kampf gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona wurde diese Nacht von der großen Koalition beschlossen, mit einem Umfang von geschätzt zehn Milliarden Euro.

Dies sind die Beschlüsse:

  • Kurzarbeitergeld: Arbeitnehmer in Kurzarbeit dürfen vom 1. Mai bis zum Jahresende mehr dazuverdienen. Zudem wird das Kurzarbeitergeld befristet angehoben: Gestaffelt nach der Bezugsdauer soll es auf bis zu 80 Prozent und für Eltern auf bis zu 87 Prozent erhöht werden.
  • Gastronomie: Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird laut Beschluss ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent gesenkt.
  • Pauschaler Verlustrücktrag: Erwartete Verluste dürfen von den Firmen mit bereits für 2019 geleisteten Steuervorauszahlungen verrechnet werden.
  • Arbeitslosengeld: Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I soll verlängert werden - und zwar um drei Monate und für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 01. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde.

 

Als Grenzpendler*in im Homeoffice tätig? Dann führt dieser Umstand grundsätzlich zum Wechsel des Besteuerungsrechts vom eigentlichen Tätigkeitsstaat auf den Wohnsitzstaat.

Um die negativen steuerlichen Folgenr Grenzpendler*innen zu vermeiden, hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) Sonderregelungen auf den Weg gebracht. Diese sollen insbesondere dazu dienen, dass die aktuellen Grenzpendler-Regelungen einiger Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) nicht zu einem coronabedingten Wechsel des Besteuerungsrechts führen.

Hierzu wird den angrenzenden Staaten eine zeitliche befristete Konsultationsvereinbarung vorgeschlagen. Diese beinhaltet das Ziel, es den betroffenen Beschäftigten zu ermöglichen, dass sie während des Zeitraums der durch Corona verursachten Tätigkeit im Homeoffice so behandelt werden, als hätten sie ihrer Tätigkeit wie gewohnt an ihrem eigentlichen Tätigkeitsort nachgehen können. Die Covid-19-bedingte Homeoffice-Tätigkeit hätte somit keine steuerlich nachteiligen Folgen für die betroffenen Personen.

Inzwischen gibt es bereits Verständigungsvereinbarungen mit Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Länder folgen werden.

Wenn Sie von dieser Problematik betroffen sind und eine Beratung zum Thema wünschen, kontaktieren Sie uns gerne!

 

Quelle: BMF online (siehe Verlinkungen)

 

 

 

Liebe Mandanten, liebe Geschäftspartner,

trotz der massiven Einschränkungen durch Corona in unser aller Leben sind wir immer noch für Sie aktiv und helfen, wo immer wir können. Damit der Kanzleibetrieb so lange wie möglich aufrechterhalten werden kann und unter Einhaltung der Leitlinien der Bundesregierung, bitten wir in Ihren und im Interesse unserer Mitarbeiter, folgendes zu beachten:

Ab sofort werden keine persönlichen Beratungsgespräche mehr durchgeführt. Alle persönlichen  Zusammentreffen sind zu vermeiden. Selbstverständlich sind wir per Telefon, Email, Videotelefonie, Teams oder Mandantenfernbetreuung für Sie da! Bitte vermeiden Sie jeglichen persönlichen Kontakt.

Werfen Sie zu überbringende Unterlagen in unseren Briefkasten, dieser wird mehrmals täglich geleert. Sollten Sie Order abgeben oder abholen müssen, werden wir die Übergabe an der Haustüre durchführen.

Wir bitten um Ihr Verständnis! Bitte bleiben Sie gesund! 

Auf einer Corona-Sonderseite im Bereich Aktuelles auf unserer Homepage tragen wir regelmäßig alle Informationen für unsere Mandanten zusammen, die sie in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen. Hier finden Sie hilfreiche Links von öffentlichen Stellen zu Themen wie Kurzarbeit, Arbeitsrecht, Steuerfälligkeiten etc.

Corona schränkt auch unseren Aktionsradius immer weiter ein! Wir versuchen dennoch unermüdlich, alles für unsere Mandanten zu tun! Dabei wird der persönliche Kontakt so weit wie möglich reduziert, Termine werden verschoben, Fortbildungen nur noch online durchgeführt, unsere Mitarbeiter sitzen weitestgehend in Einzelbüros oder mit ausreichendem Sicherheitsabstand in Zweierbüros.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Besprechungen nach Möglichkeit telefonisch abhalten. Zu Ihrem Schutz und auch zum Schutz unserer Mitarbeiter wird das Ansteckungsrisiko auf diese Weise minimiert. So bleiben wir möglichst lange einsatzfähig, und können sowohl den laufenden Betrieb als auch die überwältigende Zahl an Herabsetzung-/Stundungs- und Kurzarbeitergeldanträgen bearbeiten.

Sie können uns wie gewohnt per Telefon oder immer auch per Mail erreichen! Anfragen zu Auswertungen/Jahresabschlüssen zur Weiterleitung an Ihre Hausbank für die KFW-Anträge können selbstverständlich auch per Mail gestellt werden, wir senden Ihnen alle benötigten Unterlagen so schnell wie möglich verschlüsselt zu!

Passen Sie weiter auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Für alle Jecken und Nicht-Jecken, wir sind auch heute wie gewohnt für Sie erreichbar!

Bitte beachten Sie die etwas erschwerte Zufahrt, heute um 12 Uhr geht in Breinig der Rosenmontagszug!

Sturm Sabine kann uns nicht aufhalten!

Auch morgen werden wir wie gewohnt für Sie da sein und alles geben! Denn die Umsatzsteuerfrist wird leider vom Wind auch nicht weggeblasen und im Kalender weitergeweht...


(Photo by Andre Furtado from Pexels)

Am Donnerstag findet in Köln die erste Steuerberater-Expo statt - und wir werden dabei sein!

Stets auf der Suche nach innovativen Ideen und Lösungen, die Ihnen das Leben mit den Steuern noch leichter machen - wir informieren uns live vor Ort auf dieser Fachmesse und werden bestimmt spannende Neuerungen für Sie mitbringen.

Auch in diesem Jahr wurde unsere Kanzlei wieder von der Datev mit dem Label "Digitale Kanzlei 2020" ausgezeichnet!

Als innovative Berater arbeiten wir in allen Bereichen der Steuerberatung digital - mit "Arbeitnehmer online", "Unternehmen online" und sogar "Digitale Steuern". Die Auszeichnung der Datev zeigt Ihnen auf einen Blick, dass wir wirklich umsetzen, wovon andere nur träumen!

Und weiterhin ist das Thema Kasse in aller Munde! Und die Unsicherheit bei den Unternehmern ist groß!

Wir haben heute dazu ein großes Informationsschreiben an unsere Mandanten verschickt mit dem wir versuchen, Ihnen alle relevanten Informationen verständlich darzustellen. Gerne können Sie uns hierzu kontaktieren! Wir helfen Ihnen weiter!

Liebe Mandanten, liebe Mitarbeiter, liebe Geschäftspartner, liebe Kollegen,

wir wünschen Ihnen allen frohe Weihnachtstage und eine besinnliche Zeit im Kreise der Familien!

Wir möchten uns für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken und hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder gemeinsam so tolle Gespräche führen, unterstützen, gestalten und beraten können! Wir haben uns für Sie viel vorgenommen!

Für 2020 wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch hinein und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr(zehnt)!

Ach ja, auch zwischen den Feiertagen sind wir wie gewohnt für Sie da!

Dank der Sommerferien ist auch unsere Kanzlei in den nächsten drei Wochen recht dünn besetzt, viele Mitarbeiter sind in den wohlverdienten Sommerurlaub entschwirrt. Aber natürlich lassen wir Sie nicht alleine, die Kanzlei ist wie gewohnt geöffnet und die wenigen Mitarbeiter, die dann erst im September in Urlaub fahren, sind wie gewohnt gerne für Sie da!

Wir möchten unser erfolgreiches Team erweitern und haben hierzu ein neues Stellenangebot online gesetzt, zu finden unter Karriere!

Es ist geschafft, der Umzug der Telefondienste ist vollzogen, jetzt sind wir auch telefonisch gerne wieder für Sie da! Vielen Dank für Ihre Geduld!

Heute findet eine große Umstellung unserer Telefonanlage und der -leitungen statt, es kann daher zu Problemen bei der Erreichbarkeit kommen. Bitte haben Sie Geduld, wir arbeiten mit div. Technikern gleichzeitig an der Lösung! Selbstverständlich sind wir per Fax und Mail und natürlich persönlich für Sie da!

Yeah, unser "neuer, moderner" Internetauftritt ist fertig - sehen Sie sich in Ruhe um! Jetzt auch mobile-fähig...

×

Diese Webseite verwendet Cookies
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisierenund die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Cookies sind kleine Textdateien, die von Webseiten verwendet werden, um die Benutzererfahrung effizienter zu gestalten.  Laut Gesetz können wir Cookies auf Ihrem Gerät speichern, wenn diese für den Betrieb dieser Seite unbedingt notwendig sind. Für alle anderen Cookie-Typen benötigen wir Ihre Erlaubnis.  Diese Seite verwendet unterschiedliche Cookie-Typen. Einige Cookies werden von Drittparteien platziert, die auf unseren Seiten erscheinen.